Euer neuer Schautanz

Die Musik

Finde deinen Beat

Jetzt wird es ernst. Nachdem euer Thema schon lange im Kopf gereift ist und die Handlung steht, muss diese nun musikalisch verpackt werden. Ein wichtiger Schritt, auf dem Weg zu eurem neuen Schautanz. Neben den Schritte und der Choreographie ist die Musik mit der wichtigste Teil für euren Tanz. Denn sie gibt die Geschichte vor und spiegelt Emotionen wieder.

Allein über die Musik, könnt ihr schon eure Geschichte erzählen. Wählt ihr die Lieder klug und passend aus, so ist ein zusätzlicher Sprechtext überflüssig.

Vom Stil her seid ihr beim Schautanz völlig frei unterwegs. Wollt ihr eine deutsche Ballade, amerikanischen Rap oder doch eine spanische Salsa benutzen? Seid kreativ, was die Musik anbelangt – und bleibt eurem Thema treu.

Die Sprache der Musik

Neben dem Stil ist natürlich auch die Sprache der Musik entscheidend. Schon hier könnt ihr es dem Zuschauer einfacher oder schwerer machen, der Geschichte zu folgen. Mit deutscher Musik liegt ihr eigentlich immer richtig. Viele alte Schlager aber auch aktuelle Hits bieten euch eine große Auswahl. Ihr könnt zu jeder Stimmung ein Lied in deutscher Sprache finden.

Der Vorteil: Das Lied muss nicht einmal bekannt sein. Da es auf Deutsch ist, versteht jeder worum es geht. Achtet also darauf, dass es zu eurer Handlung passt und dem Stil der entsprechenden Passage entspricht. Wollt ihr beispielsweise eine aggressive Stimmung vermitteln, greif auf deutsche Rockbands wie Rammstein zurück. Bei nachdenklichen oder tiefgründigen Szenen können die neuen Deutsch-Pop-Künstler wie Mark Forster oder Andreas Bourani zum Zuge kommen.

Die Sprache der Musik entscheidet mit, ob die Zuschauer die Geschichte einfacher verstehen.

Doch auch ganz unbekannte Sänger können zu eurem Tanz und eurer Geschichte passen. Sucht dazu doch einfach mal bei Spotify oder Amazon Prime Music nach passenden Suchbegriffen. Ein Beispiel: Ihr wollt einen Tanz zum Thema Weltall machen? Dann sucht nach „Mond“, „Sterne“, „Rakete“, „Aliens“ oder „Raumschiff“. Und vielleicht findet ihr genau den Track, der zu eurer Geschichte passt.

Die Suche nach eurer Musik

Wie schon gesagt bieten vor allem die neuen Streaming-Portale endlose Weiten an Musik. Hier findet ihr alles von Beethoven bis Sido. Auch auf Youtube könnt ihr gute Musik finden. Hier allerdings mein eindringlicher Hinweis: Wenn ihr – egal wo – eure Musik gefunden habt, kauft sie euch und ladet sie nicht einfach so herunter. Dabei geht es neben der Legalität auch vor allem um die Qualität. Denn Musik von Youtube hört sich auf eurem Laptop vielleicht noch gut an. In einer Halle mit Mega-Soundanlage wird sie aber schnell kratzig und übersteuert.

Special Effects und Textpassagen im Schautanz

Eure Musik habt ihr gefunden, es fehlt aber noch was zum perfekten Tanz? Wie wäre es dann mit ein paar Spezialeffekten. Ein Türknallen, eine Explosion, ein „Ping“ oder „Puff“? An der richtigen Stelle eingesetzt bekommt eure Musik so nochmal eine beeindruckende Wirkung.

Spezialeffekte und Sounds findet ihr auch im Internet. Bei einigen Plattformen müsst ich euch erst einmal kostenlos registrieren, um die Sounds herunter zu laden. Hier eine kleine Liste kostenfreier Anbieter:

Ein Schrei oder das Knallen einer Tür: Manchmal muss ein Soundeffekt her.

Neben den Effekten kann es natürlich auch sein, dass ihr einige Textabschnitte in euren Tanz einfügen wollt. So könnt ihr auch eine Musik ohne Gesang passend für eure Geschichte machen oder die Handlung unterstreichen.

Fahrt zur Aufnahmen am besten in ein Tonstudio in eurer Nähe. Oder fragt in eurem Bekanntenkreis rum. Vielleicht hat ein Freund ein Mikrofon und ein Schnittprogramm am PC und kann die Aufnahmen ebenfalls vornehmen.

Den Text überlegt ihr euch am Besten im Vorfeld, um bei der Aufnahme keine Zeit zu verlieren. Schreibt ihn auf und gebt ihn gerne schon ein paar Tage früher an eure „Stimme“. Je nach Geschichte könnt ihr auch eine Tänzerin oder einen Tänzer von euch den Text einsprechen lassen.

Beim Einsprechen könnt ihr euch auf mehrere Versuche einstellen. Es ist beim ersten Mal total komisch, in ein Mikrofon zu reden. Plötzlich vergisst man, mit Höhen und Tiefen in seiner Stimme zu arbeiten. Oder man spricht viel zu schnell – oder zu langsam. Gebt euch oder der Stimme hier einfach ein gutes Gefühl und genug Zeit. Irgendwann klappt es schon.

Wer Sprechtext in die Musik einfügen möchte geht am Besten in ein professionelles Tonstudio.

Die Musik für euren Schautanz

Im letzten Schritt wird alles zusammen geschnitten. Auch hierzu könnt ihr ein Tonstudio kontaktieren. Es gibt aber auch gute PC-Programme, mit welchen ihr selbst eure Musik zusammenschneiden könnt. Auch die Soundeffekte und Textteile lassen sich hier einfügen.

Ich benutze das kostenfreie Programm Audacity. Wollt ihr mehr dazu erfahren? Dann schaut mal im Blogartikel „Eurer neuer Marschtanz – Die Musik“ vorbei. Hier habe ich auch schon etwas zum Musikschnitt und dem Programm geschrieben.

Beim Schautanz eher vernachlässigen könnt ihr die Geschwindigkeit. Anders als beim Marschtanz sind euch hier keine BPM vorgegeben. Und auch die einzelnen Stücke müssen nicht miteinander harmonieren. Falls ihr dennoch wissen wollt, wie viel BPM eure Musik hat, ladet euch die kostenlose App keep-dancing BPM Master herunter und findet es in nur 10 Sekunden heraus.

Und jetzt: Kopfhörer auf und los geht’s! Eure Musik für den neuen Schautanz wartet auf euch.

Eure Lisa
keep-dancing

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.