Über mich

Bloggerin aus Leidenschaft

Nun ja, jetzt geht’s also los. Die ersten Worte sind eingetippt, jetzt gibt es kein zurück mehr.

Was ich mitzuteilen haben ist einfach und doch so schwer. Wie schreibt man über seine Leidenschaft? Wie schafft man es, seine Gedanken und Ideen in Worten auszudrücken? Einfach anfangen – Doch so leicht wie das klingt ist es tatsächlich nicht.

Wer ich bin
Ich in meiner MarschtanzuniformAlso, fange ich doch mal mit etwas einfachen an und erzähle ein paar Dinge über mich. Dann wisst ihr auch, mit wem ihr es hier zu tun habt. Ich bin Ex-Tanzmariechen, Aktuell-Tanz-Trainerin, Job-Marketingfrau, Traumtänzer-Freundin und Neu-Hausbesitzerin. Außerdem Katzenmutti, Tanzverrückte und ganz neu auch Bloggerin.

Alles begann wohl in jungen Jahren, so recht erinnern kann ich mich daran ja nicht mehr. Aber ich weiß, dass ich mal zum Ballett sollte. Und auch, dass ich nach wenigen Trainings keine Lust mehr hatte. Weil wir ein blödes Spiel zum Aufwärmen gespielt haben. Das hat mir nicht gefallen. Und das war es dann auch schon mit meiner Ballettkarriere.

Dann schwirrt mir da noch dunkel ein Auftritt als kleine Mini-Maus im Kopf herum. Wo weiß ich nicht mehr genau. Aber das ich getanzt habe. Und das ich nicht wollte, dass jemand klatscht. Weil das doch so laut ist. Jaja, die Kindergeschichten.

Was ich kann…

lisa_carola_andy1Schließlich bin im Carneval Club Besse hängen geblieben. Mit den Faschingszwergen fing alles an. Macarena war unser Tanz. Soweit ich mit erinnere. Wie gesagt, ich war jung. Vermutlich so 5 Jahre alt. Und dann wurde ich Tanzmariechen. Mit acht stand ich das erste Mal auf unserer Vereinsbühne. Diesmal durfte auch geklatscht werden. Süß, oder? Das waren noch Zeiten. Und so ging es weiter – Jahr für Jahr. Nach den ersten Jahren reinem „Marschtanz“ ging ich über in eine Showmariechen Richtung. Das hatte mehrere Gründe. Zum einen wurde die Marschmusik doch recht eintönig. Aber eigentlich lag es daran, dass ich akrobatisch vollkommen untalentiert bin. Natürlich die Grundvoraussetzung für ein aktuelles Tanzmariechen á la Michelle Maldonado.

Na gut, also dann Show. War auch richtig gut, nachdem ich dann endlich so mit 15 verstanden habe, was Ausstrahlung bedeutet. Ob Spanien, Samba, Queen oder James Bond – Themen gab es genug. Nach 15 Jahren war dann leider alles vorbei. Mit 23 Jahren bin ich in Rente gegangen, abgetreten, habe mein Amt an ein jüngeres Tanzmariechen abgegeben. Warum? Ich spüre meine Knochen, die Ausdauer lies auch schon nach und außerdem war es an der Zeit für etwas Neues. Doch sicherlich werde ich hier noch ausführlich über meine fünfzehn Jahre als Einzelmariechen des CCB berichten 😉

Was es sonst so gibt? Mit 16 habe ich angefangen eine kleine Showtanzgruppe zu trainieren. Bis 2011 war „Yeah“ – so hieß die Mädelsgruppe – mein Einstieg in die Trainerkarriere. Blau_Weiße_Funken_1111_20142012 übernahm ich dann mit zwei Freundinnen unsere Junioren, die Blau-Weißen Funken, welche ich bis heute im karnevalistischen Marschtanz und im Showtanz trainiere. Nebenbei habe ich von 2005 – 2014 noch in der Prinzengarde des CCB getanzt und mich auch neben dem Trainerjob für den Verein engagiert. Die Facebook Seite sowie unsere CCB App ist auf meinem Mist gewachsen 😉

…und was ich nicht kann

besse_85_jb_11_4Sicherlich fragt ihr euch jetzt, wo die Auszeichnungen bleiben, die großen Ehrungen und die Preise. Naja, die habe ich nicht. Aber was ich habe ist ein verdammt großes Herz, welches für’s Tanzen schlägt. Ich mag nicht die beste Tänzerin sein, ich mag auf keinen großen Bühnen gestanden haben aber ich weiß: Tanzen ist meine große Leidenschaft. Ich denke Tanzen, ich sehe gerne Tanzen, ich trainiere Tanzen und ich liebe Tanzen. Wenn man eine Leidenschaft hat, dann ist es meiner Meinung nach unerheblich, wie gut man darin ist. Hauptsache, man macht es! Man hat Spaß dabei! Man liebt was man tut! Darum soll es hier gehen. Um Tanzen und die Liebe zum Tanz. Um Bücher, um Tänzer, um Serien und Filme, um meine Tanzgruppe und alles, was ich sonst noch so zum Tanzen auftreiben kann.

Tanzverrückt ist ganz treffend formuliert

Und damit erfüllt sich ein Traum. Über das schreiben, was ich liebe. Über das schreiben, was mir eh die gesamte Zeit im Kopf umherspuckt. Und vielleicht, vielleicht gibt es ja da draußen auch ein paar Tanz-Verrückte, Tanz-Interessierte oder Tanz-Begeisterte die Spaß an dem haben, was ich hier aufschreibe. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und darauf, mein liebstes Hobby mit euch und der Welt zu teilen.

Also dann, auf bald und viel Spaß beim Lesen!
Keep on dancing!