Die Trainingshalle

Oder: Wo macht ihr eigentlich euer Training?

  • Die Frage nach der perfekten Trainingshalle und wo man diese findet.

Turnhalle, Anbau oder Dorfgemeinschaftshaus?

Anfang September hat mir die liebe Kati eine E-Mail geschickt:

Seit ein paar Monaten bin ich Tänzerin und Co-Trainerin einer Tanzgarde.

Schon davor habe ich lange getanzt, aber erst seit ich auch trainiere habe ich deinen Blog entdeckt.

(…)Unsere Garde hat zur Zeit ein riesengroßes Problem und zwar damit, überhaupt einen Ort zum Trainieren zu finden. Grade die klassische Turnhalle ist einfach super teuer für eine Freizeitgarde, wenn man einfach kein Tanzsportverein ist. Da klemme ich mich zwar grad hinter, stoße aber immer wieder auf Unverständnis, warum das sein muss.

 Daher dachte ich, das wäre eventuell ein interessantes Thema für deinen Blog, da dies ja auch das Training einschränkt und ich gespannt bin, wie andere Garden das regeln.

 Viele Grüße
Kati

Da dachte ich mir, warum nicht. Das Thema Trainingsraum ist sicherlich in vielen Vereinen nicht immer ganz einfach. Da ist es bestimmt auch für euch Leser und Trainer interessant zu wissen, wie andere Garden dies regeln.

Aus dem Nähkästchen: Unsere Trainingshalle

Bevor wir aber zu euch kommen, plaudere ich erstmal ein wenig über unsere Trainingshalle. Seit knapp zehn Jahren trainiert unser Verein bei uns im Dorf im sogenannten „Spiegelsaal“. Ob Mariechen, Garden, Männerballett oder der Kinderkarneval: Der Saal ist unter der Woche eigentlich durchgängig belegt.

Doch das war nicht immer so. Bevor der Siegelsaal mit viel Manpower aus den Vereinsreihen gebaut wurde, hatten auch wir ein großes Problem mit der Trainingshalle. Die Sporthalle unserer ortsansässigen Grundschule war schon immer gut ausgebucht von anderen Vereinen.

Auch die Mehrzweckhalle wurde vom Tischtennis, Fußball und Trampolin belegt. Eine gute Alternative bot das Dorfgemeinschaftshaus dar. Bei uns im Dorf ist es so, dass die Vereine diese Gemeinderäumlichkeiten kostenfrei nutzen dürfen.

Ein Blick in unsere Trainingshalle: Der Spiegelsaal.

Problematisch war eben, dass die Räume auch viele andere Gruppen oder auch Privatpersonen mieteten. Und das ging dann bei privaten Feiern (die ja auch etwas für die Halle zahlten) natürlich vor.

Ich kann mich noch gut erinnern, als Einzelmariechen habe ich auch viel im Garderoben-Raum der Mehrzweckhalle trainiert. Da hieß es dann erstmal die Garderobenständer zur Seite schieben, bevor das Training beginnen konnte.

Und auch meine erste Schautanzgruppe habe ich viele Jahre an diesem Ort trainiert. In meiner aktiven Zeit als Tänzerin sind wir mit der Garde auch häufig in den sogenannten „Blauen Salon“ ausgewichen. Was das genau war, weiß ich gar nicht mehr. Ich meine, dort hat sich vormittags eine Kinderkrabbelgruppe getroffen.

Das Leid mit der Musik

Was all diese „Notlösungen“ gemein haben: Die Musik muss immer mitgeschleppt werden. Heute im Spiegelsaal sind wir in der komfortablen Situation, eine feste Anlage zu haben. Handy dran, fertig. Früher musste immer noch eine transportable Anlage mitgenommen werden.

Auch Umkleiden oder gar Spiegelwände sowie Linien auf dem Boden sind natürlich in solchen Trainingsräumen nicht vorhanden. Da macht die Not erfinderisch. Im Dorfgemeinschaftshaus haben wir im Winter beispielsweise die Gardienen von den Fenstern weggezogen und die Spiegelung als Spiegel genutzt.

Die Suche nach der Trainingshalle

Alles in allem konnte ich mich nicht beschweren. Der Verein hat sich immer darum gekümmert, eine Trainingshalle – und sei sie noch so provisorisch – für uns anzubieten. Hauptsache der Platz zum Tanzen war groß genug.

Doch was, wenn es im eigenen Dorf oder der eigenen Stadt wirklich nichts gibt? Hier kann ich nur meine Fantasie spielen lassen. Ich würde mich zuerst an den Vereinsvorstand wenden, dass dieser einmal mit Stadt oder Gemeinde spricht. Auch andere Verein kann man kontaktieren, vielleicht haben die ja einen geeigneten Raum und können ihn anbieten.

Führt dies zu nichts kann man sich an die örtlichen Schulen wenden. Eventuell kann man ja die Turnhalle mitnutzen. Auch ein Blick über die Grenzen der eigenen Stadt bzw. des Dorfes kann sich lohnen. Vielleicht gibt es ja im Nachbarort noch eine Möglichkeit.

Bild einer großen Turnhalle, Trainingshalle

Soweit zu meinen Ideen. Jetzt seid ihr gefragt. Kati würde sich riesig über eure Ideen und Vorschläge zu dem Thema freuen. Schreibt mir einfach einen Kommentar hier oder auf meiner Facebook-Seite. Ich leite die Hinweise dann weiter.

Viele Grüße

Eure Lisa

Das könnte dich auch interessieren:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.