Was ist nur passiertMädchen am Smartphone? Seit ein paar Monaten (oder sind es schon Jahre?) dreht sich in unserer Gesellschaft alles nur noch um das Thema Fitness und Food. Fitnessgirls wie Sophia Thiel sprießen aus dem Boden. Daniel Arminati macht dich krass und Detlef D Soost dich sexy. Eine Fitnessapp gehört zur Standardausstattung.

Low Carb, No Carb und Paleo gehören zum Basiswissen. Kalorien und Kohlehydrate zu den Feinden. Ich gebe zu: Auch ich konnte mich nicht gegen den Trend wehren, wie ihr in meinem Test-Artikel zu Mybody und Gymondo nachlesen könnt. Auch ich folge Food- und Fitnessbloggern bei Instagram und Facebook. Doch ist dies schlimm?

Fit is the new skinny

Ich denke, eine gesunde Einstellung zu seinem Körper ist per se eine gute Sache. Fit statt dünn lautet die Devise. Wir Mädels von heute wollen uns wohl fühlen, nicht für andere sondern einfach für uns selbst. An den Punkt, der bei mir ein Unwohlsein mit meinem Körper auslöste kam ich an Weihnachten 2014. Na klar, fett war ich nicht. Aber die 64 Kilo auf der Waage (bei 1,64 Körpergröße) und vor allem das kleine Bäuchlein waren mir zu viel. Heute will ich euch zeigen, wie ich mit der modernen Technik den Weg für ein besseres Körpergefühl angetreten habe.

Ernährung first

Korb mit verschiedenen ObstsortenNicht unbedingt der Sport, sondern zum großen Teil auch die Ernährung verhindern die Wunschfigur. Zum Einen sollte man darauf achten, die täglich benötigte Menge an Kalorien nicht zu überschreiten. Dann hält man schon mal sein Gewicht. Schafft man es nun, beim Sport noch Fett zu verbrennen, schmilzt auch die Kiloanzeige auf der Waage.

Meine erste Amtshandlung war es also, mir eine App zum Food-Tracking zu installieren. Der Noom Coach hat sich hier als eine gute Wahl heraus gestellt. Auch viele Bekannte und Freunde aus meinem Umkreis konnten damit Erfolge erzielen.

Und das Tracking mit der Fitnessapp Noom beginnt

Fitnessapp NoomDem (in der Basisversion kostenlosen) Noom Coach verrät man jeden einzelnen Bestandteil seiner Mahlzeiten. Dabei möchte er die Menge beispielsweise in Stück, Liter oder Kilogramm wissen. Die Fitnessapp errechnet darüber den Kaloriengehalt. Wiederkehrende Mahlzeiten kann man speichern. Dies ist von Vorteil, beispielsweise wenn das Frühstück immer gleich aussieht. Auch die Getränke und Zwischensnacks werden eingetippt. Erschreckend wenn man sieht, was ein kleines Schokobon ausmacht.

Mithilfe des Noom Coach lernt man sehr schnell, welche Lebensmittel wie viel Kalorien enthalten. Das heißt, man muss auch nicht auf das Schokobon verzichten. Wenn es im täglichen Kalorienbedarf liegt, dann darf man auch hier zuschlagen. Hauptsache die Maximalmenge wird nicht überschritten.

Nach einiger Zeit war ich das ewige Eintippen leid, die App verschwand wieder von meinem Smartphone. Erfolgreich war der Versuch trotzdem! Die 60 Klio konnten erreicht werden. Natürlich nur mit etwas Sport on Top.

Von Sport, Paleo und der Fitnessapp Recstyle

Ich muss zugeben, dass ich früher ein richtiger Nudel-Junkie war. Ich habe mir kurz vor meinem Start sogar ein Kochbuch nur mit Nudelrezepten gekauft. Ich liebte Nudeln in allen Formen und Farben. Leider sind Nudeln und per se alle Weizenprodukte ordentliche Kohlehydrat-Bomben. Im Rahmen des Ernährungsumschwungs startete ich mit einem Mix aus Paleo und Low Carb. Das heißt: Bye Bye geliebte Nudeln…

Für fast 3 Monate rührte ich kein Pasta-Gericht mehr an. Als ich zum ersten Mal wieder eine Spagetthi Cabonara aß (ich hatte mich echt gefreut), musste ich eingestehen: So bombastisch war das jetzt auch nicht. Und im Anschluss hatte ich ordentlich Bauchschmerzen. Mittlerweile esse ich gerne zwischendurch mal eine gute Pasta. Aber meine Leibspeiße ist sie nicht mehr.

Achso, natürlich kam auch noch eine weitere Fitnessapp hinzu. Mit der App Recstyle stieg ich jeden Abend auf die Waage. Mein Gewicht und der Fettanteil konnten hier schriftlich festgehalten werden. Ein Graph zeigte mir dann die Entwicklung an. Und diese ging steil bergab! 58 Kliogramm, geil!

Der ultimative Fitnessapp zum Geburtstag

Fitnessapp Jawbone UpIm Februar 2016 war es dann endlich soweit. Nach langem Wünschen schenkte mir mein Freund den Fitnesstracker Up 2 von Jawbone zum Geburtstag. Ein schickes Armband, welches mit einer Fitnessapp auf dem Smartphone verbunden wird. Neben Schritten wird hier auch die tägliche Aktivität und der Schlaf gemessen.

Seit Februar sind mein Up und ich nie länger als ein paar Minuten Ladezeit in der Woche getrennt. Ich muss sagen, für einen Freizeitsportler wie mich ist die App wirklich gut. Ihr wollt mehr wissen? Einen ausgiebigen Test der App von mir über drei Wochen hinweg findet ihr in der Ausgabe #6 des Tanzsportmagazins „Garde und Show“. Dies könnt ihr euch hier bestellen. Ich bin Dauerabonnent der Zeitschrift, die wirklich tolle Infos für Trainer und Tänzer im karnevalistischen Tanzsport bietet.

Welche Fitnessapp soll es denn sein?

Nun habe ich ziemlich viel zu meinen technischen Helferlein erzählt. Jetzt seit ihr dran! Nutzt ihr auch Apps um euren Sport oder eure Ernährung zu messen? Habt ihr damit gute oder schlechte Erfahrungen gemacht? Schreibt mir gerne in den Kommentaren oder auf meiner Fanpage. Ich antworte euch auf jeden Fall 🙂

Eure Lisa

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